Der Hintergrund
Die Rhomberg Sersa Rail Group ist ein international führender Komplettanbieter für Bahntechnik mit Schwerpunkt auf nachhaltiger, innovativer und sicherer Infrastruktur. Das Unternehmen verbindet seine Erfahrung im Gleisbau mit einem klaren Bekenntnis zu umweltfreundlichen Technologien und energieeffizienten Arbeitsweisen. Ein zentraler Bestandteil hierbei ist das Programm „Rail to Zero“, mit dem Bauprozesse zunehmend emissionsarm und zukunftsorientiert gestaltet werden sollen.
instagrid x rhomberg sersa rail group
Die Herausforderung: Energieversorgung im Tunnel unter extremen logistischen Bedingungen
Beim Bau schotterloser Gleise arbeiten die Teams unter besonderen Bedingungen. Ein zentraler Arbeitsabschnitt für diese fest betonierten Fahrbahnen ist die Betonbearbeitung: Auf einem Glättwagen knien die Mitarbeitenden und glätten die frische Betonschicht mit Handkellen. Dieser Glättwagen wurde bei Rhomberg Sersa bislang von benzin- bzw. dieselbetriebenen Generatoren angetrieben.
Doch genau hier beginnt die Herausforderung: Denn Arbeiten im Tunnel stecken dem Einsatz konventioneller, fossil betriebener Geräte enge Grenzen. Die Logistik ist erschwert, der Platz beschränkt und der Zugang zur Baustelle häufig nur über das Gleis selbst möglich. „Vor allem dann, wenn das Gleis schon gebaut ist, kann ich mit meinem Transporter nicht mehr hineinfahren, sondern bin gleisgebunden. Ich benötige also vor allem leichtes Gerät, das einfach an den Einsatzort zu transportieren ist“, beschreibt Alvaro de la Calle, Bauleiter im Oberbau bei der Rhomberg Sersa Group, die Lage vor Ort.
Verschärft wird die Situation durch betriebliche Sicherheitsvorschriften. So dürfen Dieselaggregate in vielen Tunnelbereichen nicht betrieben werden. Rauch und Abgase der Generatoren stellen eine erhebliche Belastung für Mensch und Material dar. Zudem sind die traditionellen Generatoren bis zu 200 kg schwer und damit unpraktikabel für die auf engstem Raum benötigte Flexibilität. Alvaro bestätigt dies:
„Diesel war und ist problematisch, vor allem wegen der Rauchentwicklung. Es ist viel sicherer und gesundheitsschonender für die Mitarbeitenden, wenn wir Akkus statt Aggregaten einsetzen könnten.“
Auch für Arbeiten mit schweren Stemmgeräten etwa beim Einbauen neuer Kabelschutzrohre benötigen Alvaros Teams im Tunnel die volle Power, die ein großer Generator aufgrund von eingeschränkter Logistik und hohem Gewicht aber nicht überall leisten kann. Und Stromanschlüsse im Tunnel sind in der Regel nicht vorhanden. Die Folge: komplexe Prozesse, stark eingeschränkte Mobilität und ein hoher Aufwand, bevor die Arbeit überhaupt beginnen kann.

Die Lösung: mobile 400-Volt-Power, sofort einsatzbereit
Um diese Herausforderungen zu überwinden, suchte Rhomberg Sersa nach einer leistungsstarken, flexiblen und emissionsfreien Energiequelle für ihre Gleisarbeiten vor allem in Tunnelbau. Mit Instagrid LINK MAX fand das Unternehmen ein System, das seine Anforderungen erfüllt: mobil, robust, leise und zuverlässig – und dabei völlig unabhängig von Stromanschlüssen.
Instagrid LINK MAX macht aus eins ganz einfach drei und verbindet drei Instagrid ONE-Einheiten zu einer mobilen 400-Volt-3-Phasen-Lösung, die selbst anspruchsvollste Maschinen wie den Glättwagen sicher versorgt. Mit einer Spitzenleistung von bis zu 54 kW lassen sich auch schwere Verbrennergeneratoren vollständig ersetzen und energieintensives Equipment nutzen.
„Instagrid erleichtert unsere Arbeit in jeder Hinsicht sehr, da die Akkus viel leichter und kompakter sind als handelsübliche Generatoren. Egal, wie viele wir einsetzen, als Einzeloption Instagrid One oder im Dreierpaket als Instagrid LINK MAX. Wir sind damit jetzt sehr flexibel – selbst wenn wir schwere Stemmarbeiten an wenig zugänglichen Stellen ausführen müssen“, berichtet Alvaro.
Gerade in sogenannten Sackgassentunneln, bei denen die Teams nur von einer Seite aus Zugang haben, entfaltet Instagrid LINK MAX seine Stärken. „Hier waren unsere logistischen Möglichkeiten bisher stark eingeschränkt. Jetzt setzen wir Instagrid MAX überall auf der Baustelle ein, betreiben damit aber vor allem unseren Glättwagen.“
Hinzu kommt die Energieeffizienz der Akkus: „Wir können mit einer Ladung einen ganzen Arbeitstag lang agieren. Und bei besonders hohem Strombedarf kann ich einfach und schnell nachladen. Außerdem habe ich weder Lärm- noch Rauchentwicklung, weil alle Geräte stromgetrieben sind“, fasst Alvaro zusammen.

Das Fazit: mehr Sicherheit, volle Flexibilität und ein klarer Schritt Richtung Rail to Zero
Die Nutzung von Instagrid ONE und LINK MAX auf den Baustellen der Rhomberg Sersa Group verbessert nicht nur die Effizienz, sondern hebt auch die Sicherheits- und Umweltstandards bei Arbeiten im Tunnel auf ein neues Level:
kein Diesel, keine Emissionen, keine Abgase
deutlich geringerer Transportaufwand und maximale Mobilität
konstant hohe Stromqualität auch für schwere Geräte
lange Laufzeiten pro Akkuladung
Für die Rhomberg Sersa Group, die sich mit „Rail to Zero“ eigene Nachhaltigkeitsziele gesetzt hat, ist Instagrid LINK MAX mehr als ein Komfortgewinn – es ist ein technologischer Meilenstein.
„Meine Teams sind jetzt voll flexibel und können dank zuverlässiger Akkus effizient und gesundheitsschonend zugleich arbeiten“, fasst Alvaro zufrieden zusammen.
Mit Instagrid setzt die Rhomberg Sersa Rail Group genau das um, was das Unternehmen seit jeher auszeichnet: eine sichere, effiziente und moderne Bahninfrastruktur – gebaut mit Technologien, die Mensch und Umwelt gleichermaßen schützen.
